Die Neue Debatte im Anti-war-café in der Rochstraße

Das Bürgermedium Neue Debatte wurde im März 2016 vom Initiator Gunther Sosna als privates Projekt gegründet, um einen Beitrag zu leisten zur Stärkung der Meinungsfreiheit,und um eine alternative Form des Journalismus anzubieten, der keine Deutungshoheit für sich in Anspruch nimmt und sich keinerlei kommerziellen Interessen unterwirft.

Die Veranstaltung im Anti-War Café war die erste Veranstaltung der Neuen Debatte außerhalb des Internets.

Nach einer kurzen Vorstellung der Veranstalter hörte das Publikum einen Initiativvortrag von Dr. Reinhard Paulsen, um dann anschließend zu einer Diskussion überzugehen.

Die Diskussion in dem kleinen Kellergewölbe begann mit einigen zaghaften Wortbeiträgen des 20 – 25 Personen zählenden Publikums, um dann an Intensität und Lebhaftigkeit zu gewinnen, ja, am Ende waren gar Leidenschaft in den Überzeugungen und engagierte Kampfeslust der Diskutierenden auszumachen.

Ziel der Veranstaltung war es nicht, eine Lösung für die verschiedenen politischen Probleme zu finden, sondern eine intensive Erörterung zu unternehmen, um eine Näherung der Frage des »Was ist zu tun?« zu erlangen.

Der Moderator Dr. Christian Ferch legte in einem kurzen Statement seine Intentionen offen, welche dahingehend zu charakterisieren sind, dass er eine andere als die existierende Kommunikations- und Diskussionskultur als die gegenwärtige anstrebt. Jene zeichne sich aus durch kurzatmige Totschlagargumente sowie Gewalt durch Sprache in der politischen Diskussion.

Summa summarum kann von einem gelungenen Start in die öffentliche Welt der Friedensbewegung gesprochen werden, geht es doch letztlich darum, friedliche Umgangsformen zu finden, welche es den Menschen ermöglichen, ein freies und gerechtes Leben zu leben. –

Dr. Christian Ferch, 6. August 2017

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