Neue Gemälde

Guten Tag, vielleicht auch guten Morgen.

 

An diesem Ort möchte ich Ihnen ein Ergebnis meiner Arbeiten der letzten Wochen vorstellen:

 

Digital Camera

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Es handelt sich – wie unschwer zu erraten – um das Thema „Heimat“.

Das Heizkraftwerk Lchterfelde, zu Zeiten seiner Erbauung das umweltfreundlichste der Republik, hatte ich schon 2003 auf einer Rigippsplatte festgehalten. Dachte, dies sei für die Ewigkeit. Das Bild ist verschollen. –

2003

2003

Leider.

 

Das ist alles.

Jürgen Habermas: ‚Protestbewegung und Hochschulreform‘

„[…] Inzwischen haben sich aber aktionistische Gruppen gebildet, die sich von der Protestbewegung isolieren. Sie haben die Ebene, auf der, bei allem Scheinrevolutionarismus, über grundsätzliche Intentionen eine Übereinstimmung zu bestehen schien, verlassen. Sie sind nicht länger willens, sich an den Rationalitätsanspruch von Diskussionen zu binden.“

(Aus der Einleitung).

Weiter spricht Habermas, der den Protest grundsätzlich unterstützte, von einem „vorsätzlichen Irrationalismus“.

Aus Prinzip gegen etwas, eine Person oder gar Autorität sein, dies erinnert an das aufklärerische Selbstmissverständnis, ohne Autoritäten und Vorurteile auskommen zu wollen. – Eben dies ist das Vorurteil der (ach so) aufgeklärten Revolutionäre.

(s. auch: „Elemente einer allgemeinen Kommunikationstheorie“, Dissertation, S. 226f).

Ohne Titel

Dort drüben, hinter’m Drachenbaum,

Zwei Kannen, blau, man glaubt es kaum.

 

Die Wäsche wurde uffjehangen.

Die Sonne scheinet hell.

Die Angst verschwand, kein Weib mocht‘ bangen.

Kein Mensch kennt einen ander’n schnell.

 

Der Friedrich einst, ein Hölderlin,

Zeigt‘ ungern hin sein Kinn.

„Kinnste, kannste?“, fragte Joe.

Auf Vaters Ranch ging er auf Klo.

 

Der and’re Friedrich war ein Philosoph.

Er schrieb ganz fürchterliche Sachen.

Er rang um Wort und Wort und Stroph‘ um Stroph,Und dacht‘: „Einer muss es ja machen.“

 

Verstecken konnte er sich nicht.

Auch nicht, wo die Zitronen blüh’n.

Frau hielt ihn oft für einen Wicht… –

Dies gab ihm Kraft, er wurde Kühn.

 

11.04.2020, Frau Iris Lindner zugeeignet.

Notiz eines Gesprächs mit Prof. Dr. Sigrun Anselm

Heute abend nahm ich den Fernsprecher in die Hand, und kontaktierte Frau Sigrun Anselm. –

Parlierend über unseren gemeinsamen Lehrer, Klaus Heinrich, hatte ichmich zu bedanken für diverse Seminare: Warum verhandlt eine Frau die Philosophie des Frauenfeindes Friedrich Nietzsche? –

Meine Zwischenprüfung im Nebenfach Rweligionswissenschft absolvierte ich durch eine schriftliche Hausarbeit:

„Religionswissenschaftliche Begriffe an einem Literaturbeispiel: Eine Analyse von Hermann Hesses ‚Demian‘ aus religionsphilosophischer Sicht.“

Die Arbeit wurde angenommen.

Ich bekam eine „Eins“.

Von Frau Anselm.

Ich werde sie schätzen und lieben. Für immer.

Klaus Heinrich, unser beider Lehrer und Idol, hatte – nebst Universitätsgründung 1948 gegen die Diktatur des Proletariats – eine weitere Idee: „Dämonen beschören, Katastrophen auslachen“.

Sein Buch samt CD ist im Verlag Roter Stern erhältlich.

Herzlichsetn Dank!

 

Dr. Christian Ferch

 

Mein kleiner Bruder Andi

Bild

Dank an Andreas Ganzer, Dipl.-Ing Architektur.

Für Informationen über Gottfried Semper:

Gottfried Semper:

Der Stil in den technischen und tektonischen Künsten,

oder Praktische Ästhetik.

Erster Teil.

Technischer Ursprung der wichtigsten Grundformen, Typen und Symbole der Baukunst. Drittes Hauptstück. Textile Kunst.

§ 1. Allgemeines. So wie die Sprachwurzeln ihre Geltung immer behaupten und bei allen späteren Umgestaltungen und Erweiterungen der Begriffe, die sich an sie knüpfen, der Grund-form nach wieder hervortreten, wie es unmöglich ist, für einen neuen Begriff zugleich ein ganz neues Wort zu erfinden, ohne den ersten Zweck zu verfehlen, nämlich verstanden zu werden, ebenso wenig darf man diese ältesten Typen und Wurzeln der Kunstsymbolik für andere verwerfen und unberücksichtigt lassen.

§ 60: Das ursprünglichste auf den Begriff Raum fußende formelle Prinzip in der Bau-kunst unabhängig von der Konstruktion. Das Maskieren der Realität in den Künsten.

Als früheste von Händen produzierte Scheidewand, als den ursprünglichen vertikalen räumlichen Abschluss, den der Mensch erfand, möchten wir den Pferch, den aus Pfählen und Zweigen verbundenen und verflochtenen Zaun erkennen, (…)

Hier beim Betrachten meines Entwurfes eines Bildes (Acryl auf Leinwand) des Heizkraftwerkes Lichterfelde aus südlicher Perspektive.

 

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Glauben Sie mir: Dieser Mann hat noch alle Latten am Zaun! –